Förderprojekte

    Aktuelle Förderprojekte

    Berufschance – Projekt für Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz

    EigenArt e.V. wurde 2009 als Verein für praktische Berufsvorbereitung gegründet. Dieser Ansatz, gemeinsam mit Jugendlichen praktisch zu arbeiten, Interessen und Stärken bereits vor Eintritt in die Arbeitswelt zu filtern, wird seit 2010 an der Kopernikusschule in Köln-Porz erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt. Ihr Ziel ist SchülerInnen ab der Klasse 8 eine praktische Berufsfindung mit Fachkräften aus Betrieben in den Schulen zu bieten. Die Jugendlichen finden dabei gezielt ihren Wunschausbildungsplatz und erlangen die hierfür notwendigen Kenntnisse.

    Mit Berufschance bietet EigenArt e.V. ein Projekt für SchülerInnen der 7.-10. Klasse von weiterführenden Schulen, inklusive SchülerInnen mit besonderem Förderbedarf und Flüchtlingskindern in den Kölner Stadtbezirken Kalk, Neubrück und Porz an, die auf der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz sind. Ziel ist die Talente der TeilnehmerInnen zu erkennen und daraus ihre Berufsperspektive zu entwickeln. Die SchülerInnen können wählen, in welchem Ausbildungsbereich sie ihre ersten Berufserfahrungen sammeln wollen. Es finden Berufsvorbereitungs-Kurse an den Schulen statt, die von Kursleitern aus Betrieben durchgeführt werden.  Somit findet ein direkter Austausch mit den Betriebsmitarbeitern statt, die auf diesem Wege junge Menschen kennenlernen, die sich für ihr Berufsfeld interessieren. Die Betriebe erhalten Azubis, die wissen was und wo sie arbeiten wollen. Unterstützt wird der Berufsfindungsprozess durch einen Berufsparcours zur Kursauswahl am Schuljahresbeginn und ein begleitendes individuelles Berufscoaching.

    WorkKompass Tandem – Sprach- und Bewerbungstraining für junge afrikanische Geflüchtete

    Migrafrica, Verein für junge afrikanische und andere Diaspora e.V. Der Verein versteht sich als kommunikatives Bindeglied zwischen Migranten und unterschiedlichen Organisationen und Institutionen.

    Ziel des Projektes WorkKompass Tandem ist es, junge afrikanische Geflüchtete durch ein spezielles Sprach- und Bewerbungstraining für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Gemeinsam mit ihren Tandem Partnern üben die TeilnehmerInnen dieses Projektes, ihre sprachliche Kompetenz zu verbessern und gleichzeitig auch ihre sozialen Kompetenzen zu stärken.

    Die TeilnehmerInnen sollen zwischen 18 und 27 Jahre alt sein mit voraussichtlichem Bleiberecht. Sie erhalten in Kleingruppen und zweier Tandems ein spezielles Sprach- und Bewerbungstraining. Dieses beinhaltet u.a. einen Lebenslauf zu erstellen, Telefonate und Vorstellungsgespräche zu üben. Durch die enge Verbindung mit ihren deutschsprachigen Tandempartnern lernen die jungen Geflüchteten auch soziale Kompetenzen wie Umgang mit dem Arbeitgeber, Pünktlichkeit, Umgang mit Rassismus und Konfliktvermeidung. Die verbesserte Kommunikationsfähigkeit führt bei den TeilnehmerInnen auch zu mehr Selbstständigkeit und erhöht ihre Chancen auf einen Ausbildungs-/Arbeitsplatz.

    Traumjobs – Workshop für Jugendliche zur Berufsorientierung

    Der Verein TheaterKunstKöln e.V. besteht seit 2008 und hat mit seinem Projekt Traumjobs das Ziel, Jugendliche mittels eines Workshops zur Berufsorientierung zu stärken, damit sie „selbstbewusst auf Kölner Unternehmen zugehen und in ihrem Wunschberuf ein Praktikum finden“.

    Vier Klassen der Stufe 9 der Max-Ernst-Gesamtschule in Köln-Bocklemünd sehen zu Beginn des Projektes das Theaterstück „Traumjobs“ von John von Düffel, welches die klassischen Fragen der Berufsorientierung „Was will ich? und Was kann ich?“ aufgreift. Die Biographie des Hauptdarstellers aus dem Theaterstück bietet Anhaltspunkte, die den SchülerInnen Mut machen können, die eigenen Wünsche im Hinblick auf ihre Berufsausbildung zu präzisieren. Nach dem Theaterstück werden die 120 SchülerInnen in vier Gruppen eingeteilt. Sie besuchen einen vierstündigen Workshop, der mit theaterpädagogischen Mitteln das individuelle Präsentationsverhalten schult.

    Die TeilnehmerInnen lernen Körper-und Sprachübungen zur besseren Selbst- und Außenwahrnehmung sowie Situationen eines Bewerbungsgesprächs durch Rollenspiele und szenische Improvisationen zu üben.

    „Pazar“ – Frühe Förderung von Mädchen für Perspektiven in der Wirtschaft

    Das Projekt „Pazar“ richtet sich – als Ergänzung zum breiter angelegten Projekt „Kaalay-la!“ – explizit an junge Mädchen, um diese schon früh und über einen Zeitraum von zwei Jahren gezielt zu fördern und für eine Ausbildung oder einen Beruf in der Kölner Wirtschaft fit zu machen.

    Schülerinnen der Kölner Henry-Ford-Realschule im Alter zwischen 12 und 14 Jahren werden in ihrem Schulumfeld und schulbegleitend theoretisch wie praktisch auf ein erfolgreiches Wirtschaftsleben vorbereitet. Neben der Vermittlung von ökonomischem Grundwissen und sozio-kulturellen Hintergründen werden individuelle Fähigkeiten der Teilnehmerinnen im Hinblick auf eine Ausbildung gefördert. Ergänzend sieht das Konzept für jede Teilnehmerin eine Patenschaft mit einem Kölner Betrieb vor, in deren Rahmen z.B. mittels Praktika ein frühes Kennenlernen des Betriebsalltags und praxisnahe Kenntnisse vermittelt werden.

    Your Turn – Köln bewegen

    Das Projekt „Your Turn – Köln bewegen“ der gemeinnützigen Common Purpose Deutschland GmbH richtet sich an Azubis aus dem Bezirk der IHK Köln. Im Fokus steht die Entwicklung und Stärkung sozialer wie personaler Kompetenzen ganz explizit im Themenfeld der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Die jungen TeilnehmerInnen lernen gesellschaftliche Herausforderungen zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und konzipieren Projektideen.

    In drei Tagesworkshops erarbeiten sich 30-35 Azubis aus unterschiedlichen Branchen und Berufsgruppen Themenfelder wie „Warum Verantwortung übernehmen?“ „Welchen Einfluss habe ich, was kann ich bewirken?“ „Was will ich verändern und wie?“ und entwickeln aus ihren Ergebnissen konkrete Projekte.

    Denkanstöße und Umsetzungsideen geben in die Workshops integrierte Gespräche mit Führungskräften aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch in der Umsetzung konkreter Aktionspläne begleitend zur Seite stehen. Positive Effekte und Impulse ergeben sich auch und insbesondere durch ein heterogenes Teilnehmerfeld auf Azubiebene wie bei den eingebundenen Führungskräften. Praxisnah entwickelte Projekteskizzen sind die Basis für die nachhaltige Weiterentwicklung der erworbenen Kompetenzen.

    Projektförderung

    Erfahren Sie hier alles zu unseren bereits geförderten Projekten.

    Abgeschlossene Förderprojekte

     

    Ihre Ansprechpartnerin

    Tina Riepel
    Geschäftsführerin
    IHK-Stiftung für Ausbildungsreife und Fachkräftesicherung

    Eupener Str. 157, Eingang 12
    50933 Köln

    Telefon: 0221 1640 6683
    E-Mail: tina.riepel@ihk-stiftung.koeln