Förderprojekte

5

Förderprojekte

HOPE_300dpi_CMK

H.O.P.E. – Langfristige Beziehungsarbeit als Basis für die gesellschaftliche und berufliche Integration junger Flüchtlinge

Das Projekt H.O.P.E. der RheinFlanke gGmbH ist ein Integrationsprojekt für Flüchtlinge unter 27 Jahren. Im Rahmen von H.O.P.E. werden junge Menschen schon früh in regelmäßigen Sportangeboten persönlich angesprochen und nachfolgend individuell gefördert. Neben praktischer Hilfe im Alltag begleiten speziell geschulte Lotsen den Integrationsprozess Schritt für Schritt und zeigen Zukunftsperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten auf. Ziel ist die berufliche Integration in den lokalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

FIZLogo

Energie tanken für die Ausbildung

Im Rahmen des Projekts „Energie tanken für die Ausbildung“ des FIZ e.V. beschäftigen sich SchülerInnen der oberen Klassen der Sekundarstufe 1 langfristig in und neben ihrem Schulalltag theoretisch sowie handlungsorientiert mit den Arbeits- und Berufsfeldern der „Erneuerbaren Energien“.

Technisch interessierte SchülerInnen, die zu zunächst perspektivisch nicht die notwendigen Schulleistungen für entsprechende Ausbildungsberufe erbringen würden, lernen in kleinen Gruppen allgemeine sowie fachbezogene Grundlagen und konstruieren modellhaft kleine technische Anlagen, um die Wirkungs- und Anwendungsmöglichkeiten erneuerbarer Energieträger im Vergleich zur herkömmlichen fossilen Energiegewinnung zu erkennen.

Aufbauend lernen sie Ausbildungsberufe (z.B. Mechatroniker, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik) theoretisch und im Rahmen von Exkursionen und Praktika praktisch kennen.

Begleitend findet eine gezielte Förderung der SchülerInnen in den Fächern Mathematik, Technik und Physik statt, um auf einen qualifizierten Schulabschluss für die zukunftsträchtigen Ausbildungsberufe im erneuerbaren Energiebereich hinzuwirken.

Bildschirmfoto 2017-02-06 um 11.23.51

„Pazar“ – Frühe Förderung von Mädchen für Perspektiven in der Wirtschaft

Das Projekt „Pazar“ richtet sich – als Ergänzung zum breiter angelegten Projekt „Kaalay-la!“ – explizit an junge Mädchen, um diese schon früh und über einen Zeitraum von zwei Jahren gezielt zu fördern und für eine Ausbildung oder einen Beruf in der Kölner Wirtschaft fit zu machen.

Geflüchtete oder gesellschaftlich benachteiligte Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren werden in ihrem Schulumfeld und schulbegleitend theoretisch wie praktisch auf ein erfolgreiches Wirtschaftsleben vorbereitet. Neben der Vermittlung von ökonomischem Grundwissen und sozio-kulturellen Hintergründen werden individuelle Fähigkeiten der Teilnehmerinnen im Hinblick auf eine Ausbildung gefördert. Ergänzend sieht das Konzept für jede Teilnehmerin eine Patenschaft mit einem Kölner Betrieb vor, in deren Rahmen z.B. mittels Praktika ein frühes Kennenlernen des Betriebsalltags und praxisnahe Kenntnisse vermittelt werden.

logocommonpurpose

Your Turn – Köln bewegen

Das Projekt „Your Turn – Köln bewegen“ der gemeinnützigen Common Purpose Deutschland GmbH richtet sich an Azubis aus dem Bezirk der IHK Köln. Im Fokus steht die Entwicklung und Stärkung sozialer wie personaler Kompetenzen ganz explizit im Themenfeld der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Die jungen TeilnehmerInnen lernen gesellschaftliche Herausforderungen zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und konzipieren Projektideen.

In drei Tagesworkshops erarbeiten sich 30-35 Azubis aus unterschiedlichen Branchen und Berufsgruppen Themenfelder wie „Warum Verantwortung übernehmen?“ „Welchen Einfluss habe ich, was kann ich bewirken?“ „Was will ich verändern und wie?“ und entwickeln aus ihren Ergebnissen konkrete Projekte.

Denkanstöße und Umsetzungsideen geben in die Workshops integrierte Gespräche mit Führungskräften aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch in der Umsetzung konkreter Aktionspläne begleitend zur Seite stehen. Positive Effekte und Impulse ergeben sich auch und insbesondere durch ein heterogenes Teilnehmerfeld auf Azubiebene wie bei den eingebundenen Führungskräften. Praxisnah entwickelte Projekteskizzen sind die Basis für die nachhaltige Weiterentwicklung der erworbenen Kompetenzen.

Ihre Ansprechpartnerin

Tina Riepel
Geschäftsführerin
IHK-Stiftung für Ausbildungsreife und Fachkräftesicherung

Eupener Str. 157, Eingang 12
50933 Köln

Telefon: 0221 1640 6683
E-Mail: tina.riepel@ihk-stiftung.koeln